Ein halbes Jahrhundert Musikerleben  

„Es ist schon bewundernswert, wenn Musiker über viele Jahre hinweg ihre Liebe zur Blasmusik durch aktive Mitwirkung deutlich zum Ausdruck bringen“ so formulierte stellvertretender Präsident im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) und Bezirksvorsitzender im Bezirk 16 Donau-Ries, Theo Keller, seine Laudatio zu den anstehenden Ehrungen beim Konzertabend in Waltenhausen. Allgemein wolle er die Tätigkeit der zahlreichen Kapellen, die im ganzen schwäbischen Land unzählige Anlässe mit ihrer Musik bereichern, hervorheben. Er bezeichnete die Unterstützung der Kapellen durch den ASM in vielerlei Hinsicht, aber auch die Jugendarbeit und langjährig aktiv tätige Musiker als tragende Säulen im Blasmusiksektor. So sei es erfreulich, dass er im Rahmen des Konzertes die Urkunden für erfolgreich bestandene Bläserprüfungen an Katja Daiser und Gabriele Miller in der Stufe D 1 und an Heike Daiser in der Stufe D 2 aushändigen könne. Alle drei Prüflinge schlossen mit einer Eins vor dem Komma, Gabriele Miller sogar als Prüfungsbeste ab.

„Wer ein halbes Jahrhundert mit Herzblut und über das normale Maß hinaus in einer Blaskapelle mitwirkt und die guten Eigenschaften an die Jugend weitergibt, verdient besondere Anerkennung“, sagte Keller und zeichnete Werner Strobel im Auftrag des ASM mit der diamantenen Anstecknadel am weißblauen Band nebst Urkunde aus. Strobel spielt seit 1967 Flügelhorn, war von 1985 bis 1991 Beisitzer, von 1991 bis 2001 Erster Vorsitzender, ist seit 2005 Ehrenmitglied und seit 2010 Ehrenvorstand. Als zweitältester Musiker ist ihm keine zusätzliche Arbeit zu viel. Bei seinen Kameraden wie auch bei der jüngeren Generation ist er sehr geschätzt. Urkunde und Ehrennadel in Gold, beziehungsweise Bronze erhielten weitere vier Musiker für 25- und 15-jähriges aktives Musizieren. In gleicher Weise zeichnete der Vorsitzende im heimischen Musikbezirk 11, Franz Altstetter, vereinsintern sechs Musiker mit einer Urkunde aus.

Bericht: Werner Glogger, Bild: Hans-Peter Buchberger